Was ist der “Cost-Average-Effekt”?
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Der Cost-Average-Effekt, zu Deutsch “Durchschnittskosteneffekt”, ist ein im Zusammenhang mit Wertpapierentwicklungen auftretender finanzwirtschaftlicher Effekt.
Dieser bewirkt, dass Wertschwankungen bei Wertpapieren dazu führen, dass der Anleger im Durchschnitt seine Anteile bei gleich bleibenden Raten günstiger erhält, als wenn er regelmäßig zu unterschiedlich hohen Preisen eine gleich bleibende Menge von Anteilen kauft. Denn bei hohen Anteilspreisen werden automatisch weniger Anteile gekauft, bei niedrigen Anteilspreisen entsprechend mehr.
Sprich: Das Auf und Ab der Börse bewirkt langfristig einen Gewinn für den Anleger, auch wenn sein eingezahltes Kapital durch einen Börsenrückgang einmal zeitweise an Wert verliert.
Besonders für die Altersvorsorge ist der Cost-Average-Effekt von entscheidender Bedeutung, da die Anlagezeiträume dabei zwischen 20 und 45 Jahren liegen.
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